EU-Währungskommissar Joaquín Almunia Foto: picture alliance/Photoshot

Der EU-Währungskommissar Joaquín Almunia forderte »rigorose Maßnahmen, um die systematischen Budget-Entgleisungen zu beenden«. Brüssels Vorgabe hieß: Bis 2010 müsse die Defizitquote wieder unter drei Prozent gedrückt werden, also der die laufenden Einnahmen übersteigende Betrag der Ausgaben der öffentlichen Haushalte. Das Kabinett Karamanlis beschloss unter anderem Steuererhöhungen im Volumen von knapp zwei Milliarden Euro und der damalige Finanzminister Yannis Papathanasiou wurde mit den Worten zitiert: »Wenn alle ihre Steuern ehrlich zahlen würden, hätten wir gar kein Defizitproblem.«