Finanzminister Papakonstantinou verkündet Kreditprogramm in Athen Foto: Orestis Panagiotou picture alliance/dpa

Das erste Kreditprogramm wurde wenige Tage vor der Landtagswahl in NRW geschnürt. IWF, EZB und EU-Kommission einigten sich mit der griechischen Regierung auf ein so genanntes Sanierungsprogramm. Dieses sollte ursprünglich bis 2013 laufen und enthielt Zusagen über 110 Milliarden Euro – bilaterale Kredite, die so genannte Greek Loan Facility, und Kredite des IWF. Von den Eurostaaten wurden zunächst 80 Milliarden Euro zugesagt, davon standen später aber nur 77,3 Milliarden Euro auch zur Verfügung. Die Slowakei beteiligte sich nicht an dem Programm und Portugal sowie Irland hatten selbst Kreditprogramme in Anspruch genommen. Die Bundesrepublik steuerte 15,2 Milliarden Euro an direkten Krediten über die KfW-Bankengruppe bei. Ausgezahlt wurden aus der Greek Loan Facility 52,9 Milliarden Euro. Der IWF sagte Kredite über 30 Milliarden Euro zu, ausgezahlt wurden daraus unterschiedlichen Angaben zufolge 20,1 bzw. 17,5 Milliarden Euro.